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Thangka – Grüne Tara – Vasudara – Karsang Lama

Leinwand – 24kt Gold – Mineralfarben – 95 x 55 cm

Artikelnummer
A1-35
Hersteller
Karsang Lama
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Angstfrei und weise

  • Herstellungsart: Malerei
  • Herkunft: Nepal
  • Material: Mineralfarben mit 24k reinem Gold auf Leinwand
  • Größe: 95 x 55 cm

Das Original dieses einmaligen Thangkas ist ein Wandbild aus dem 11. Jahrhundert im Kloster Alchi in Ladakh im indischen West Himalaya. Es findet sich an der linken Wand der linken Nische im Erdgeschoß des Sumtsek Tempels des Klosters.

Thangkas sind Gemälde des tantrischen Buddhismus und werden nach genau definierten ikonographischen Vorschriften gestaltet. Die Werke von Karsang Lama, der seine Kunst bereits mehrfach in New York ausgestellt hat, finden sich in buddhistischen Klöstern in ganz Asien. Selbst der Dalai Lama besitzt inzwischen mehrere Rollbilder des Dharmapala Thangka Centre unter der Leitung von Karsang Lama. Die Malschule gilt als Wiege der besten traditionellen Thangka Maler in Nepal.

Thangkas werden bei der Meditation zu Hause und in Tempeln sowie bei Prozessionen verwendet. Diese Kunstwerke gelten als wichtige Lehrmittel und stellen beispielsweise verschiedene Szenen des Lebens des Buddhas dar oder andere Gottheiten.

Dieses Thangka stellt die grüne Tara dar. Tara ist eine weibliche, friedvolle Manifestation erleuchteter Weisheit und die Essenz des Mitgefühls. Es heißt, sie sei aus einer Träne des Bodhisattva Avalokitesvara (Gottheit der Barmherzigkeit) entstanden.

Die grüne Tara verkörpert das aktive Mitgefühl aller Buddhas. Sie soll vor Angst schützen, und ursprüngliche Weisheit vermehren.

Im Mittelfeld erscheint auf weißer Mondscheibe die sechsarmige grüne Göttin Tara, die "Retterin", zwischen den kleinen Figuren eines gelbgewandeten Mönches und einer Königin unten. Dass eine Kultszene dargestellt ist, geht aus den unter dem Kreis stehenden Geräten, wie Muscheltrompeten und Opfergaben sowie dem Grundriß eines mandala-artigen Altars hervor.

Als Attribut hält Tara in ihren Händen ein Buch [pustaka], einen speerartigen Haken [ankusha], einen Rosenkranz [akshamala] und ihr eigentliches Emblem, die blaue Lotosblüte [utpala].

Neben dem Mittelfeld sind vier weitere Tara Manifestationen dargestellt. Die zentrale Göttin erscheint vor einem Thronaufbau, in dessen Rankenwerk oben die fünf Tathagata Buddhas zu sehen sind. In der Mitte ist der grüne Amoghasiddhi als der geistige "Herr" der Familie von Gottheiten, der auch Tara angehört, abgebildet.

Aufgrund der Größe des Bildes war es möglich, dass gleichzeitig zwei Maler daran arbeiteten. So war es möglich, das Bild in nur neun Monaten fertigzustellen.

Quelle: "Alchi - Buddhas - Göttinnen - Mandalas, Wandmalerei in einem Himalaya Kloster, Roger Goepper [Text], Barbara Lutterbeck und Jaroslav Poncar [Fotos], Du Mont Verlag, 1982

Ein einmaliges Kunstwerk hoher Strahlkraft!